Unterburg mit Burghotel Staufenberg, © Anna Erb / © Gießener Lahntäler

Burg Staufenberg

Staufenberg

In markanter Lage, am Zusammenfluss von Lahn und Lumda, thront die Burg Staufenberg. Es handelt sich dabei um gleich zwei Burgbauten: die ältere Oberburg, nur noch als Ruine vorhanden und die jüngere, restaurierte Unterburg. Oberburg Die Oberburg befindet sich auf dem Gipfel eines mit Bäumen, Büschen und Blumen bewachsenen Basaltkegels. Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde die Burg um 1233. Erhalten sind heute nur noch Mauerreste vom Palas, dem Hauptgebäude der Burg, aus dem 13. Jahrhundert sowie die angrenzende Eckturmruine mit noch vorhandener und begehbarer Wendeltreppe. Zu sehen sind außerdem noch Teile der Ringmauer, einige Keller sowie ein Tor aus dem 15. Jahrhundert. Weitgehend zerstört wurde die Oberburg im Verlauf des sogenannten »Hessenkrieges« (1646 - 1648). Die Burg diente bis 1843 als Steinbruch, wurde danach gesichert und wird bis heute als Ausflugsort, Kulisse für Feste und Theateraufführungen genutzt. Unterburg Die Unterburg befindet sich direkt unterhalb der Oberburg, sie wurde im Jahre 1517 als Wohnhaus gebaut. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts kam die Burg in den Besitz des Freiherrn von Grass. Von da ab wechselten die Besitzer und das Gebäude verfiel zur Ruine. Mitte des 19. Jahrhunderts kauften die Prinzen von Hessen das Anwesen und ließen es durch den Architekten Hugo von Ritgen wieder aufbauen. Das Gelände kam 1925 in den Besitz des Volksstaates Hessen. Heute ist in den Mauern der Unterburg ein weit über die Grenzen Hessens hinaus bekanntes Hotel und Restaurant Burg Staufenberg untergebracht. Dieses Anwesen befindet sich heute wieder in Privatbesitz.

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