Am Lahnwanderweg in den Weinbergen bei Obernhof (Dominik Ketz)
Am Lahnwanderweg in den Weinbergen bei Obernhof © Dominik Ketz © Lahntal Tourismus Verband e. V.

Lahnwanderweg 17. Etappe Balduinstein – Obernhof

Wald und Wein, Aussichtspunkte und einsame Taleinschnitte – Wanderherz was willst du mehr? Die Etappe ist auch recht sportlich, da es mehrfach steil bergauf geht. In Balduinstein und Laurenburg thronen die Burgen weit oben am Hang.

Strecken-Info:

Schwierigkeit
schwer
Strecke
19,3 km
Dauer
6:45 h
Aufstieg
774 m
Abstieg
798 m
aussichtsreich Etappentour geologische Highlights kulturell / historisch Streckentour botanische Highlights

Das erwartet Sie:

Wald und Wein, Aussichtspunkte und einsame Taleinschnitte – Wanderherz was willst du mehr? Die Etappe ist recht sportlich, da einige Anstiege warten. Also Tempo drosseln und langsam gehen. Über Felsen, teilweise seilgesichert, klettert man an einem Kamm entlang. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind nötig, aber es gibt auch eine leichte (kletterfreie) Alternative. Und in Obernhof warten am Abend schnuckelige Weinstuben mit süffigen Lahnweinen!  

Insider-Tipp

Unterwegs gibt es in Laurenburg verschiedene Einkehrmöglichkeiten. Wer es entspannter mag teilt die Strecke auf und übernachtet nach ca. 10 km in Laurenburg.

Hier geht's los:

Start
Balduinstein, Zentrum
Ziel
Obernhof, Lahnbrücke

Höhenprofil

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Wegbeschreibung

Aussichtspunkte reihen sich bei dieser Etappe wie Perlenketten aneinander! In Balduinstein (S) an der Kirche bringt uns ein Treppenweg aufwärts mit herrlichem Blick zur Burg. Oben steht ein Aussichtspavillon am Saukopp (1) mit gigantischem Blick auf die Lahnschleife und Balduinstein. Am Waldrand entlang führt der Weg durch Weiden und Felder zum Naturschutzgebiet Gabelstein-Hölloch. Rechterhand steht eine Schutzhütte am Gabelstein (2) . Ein Pfad bringt uns ins Tal hinunter. Den Bachlauf überquerend und wieder den Hang aufwärts kommt man nach Steinsberg. Am Ortseingang hält man sich sofort rechts über Wiesen zum Waldrand. Im Zick-Zack führt der Lahnwanderweg wieder hinab zum Rupbach (3) und anschließend bergwärts. In Laurenburg überquert man die Lahn. Anschließend wandert man bergauf über die Flotationshalde (4) im ehemaligen Zechengebiet Laurenburg. Auf der Höhe geht es zur Felsformation Wolfslei (5) . Am Goethepunkt (6) wartet das Aussichtsplateau auf „Fernseher“. Hier sollte man ausgiebig Rasten, um die entscheidende Frage zu klären: Klettersteig ja oder nein? Die schwierigere Variante führt über seilgesicherte und trittfeste Passagen, die bequeme Variante ist ganz einfach zu bewältigen. Nach dem Abstieg vom Goethepunkt kommen die ersten Weinberge ins Blickfeld. Vorbei an gemütlichen Weinstuben gelangt man – früher oder später – zur Lahnbrücke (E) .  

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Lahntal Tourismus Verband e. V.

Autor: Joachim Lutz