Wanderrast am Weidelbacher Weiher (Paavo Blåfield)
Wanderrast am Weidelbacher Weiher © Paavo Blåfield Lahntal Tourismus Verband e.V.

Rothaarsteig-Spur Ilsetalpfad

Ilse, Billse, keiner willse….weitgefehlt! Naturerlebnis entlang der idyllischen Täler von Lahn, Ilse und Weidelbach und über panoramareiche Höhen von Mackelshelle und Hoher Ley.

Strecken-Info:

Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,0 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
442 m
Abstieg
442 m
aussichtsreich botanische Highlights Geheimtipp Heilklima

Insider-Tipp

Bei Sonne ist der Weidelbacher Weiher ein Kraftplatz und ein Ort der Besinnung

Hier geht's los:

Start
WanderPortal in Feudingen (Straße: "Zum Eichholz")
Ziel
WanderPortal in Feudingen (Straße: "Zum Eichholz")

Höhenprofil

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Wegbeschreibung

Wir beginnen die wunderschöne Wanderung am Wanderportal "Zum Eichholz" in Feudingen und steigen hinauf zum Hang der Mackelshelle. Hier bietet sich eine erste Aussicht auf den geschichtsträchtigen Ort Feudingen. Durch Fichtenhochwald geht es gemächlich weiter bergauf zur Hohen Ley, wo uns ein beeindruckender Panoramablick über das weite Lahntal erwartet. Nach einer offenen Hochfläche mit Aussichten in die Wittgensteiner Berge führt der Weg hinab ins wildromantische Ilsetal. Der Weg, später ein verwunschener Pfad, führt uns entlang eines Steilufers neben dem rauschenden Bachbett der Ilse bis zur Einmündung des Weidelbaches. Diesem folgen wir rechts hinauf zum Weidelbacher Weiher. Die himmlische Stille des Sees mit seiner Seerosenpracht im Sommer lädt zu einer ausgiebigen Pause ein. Anschließend wandern wir über die Schutzhütte und Raststelle "Bettelmannsbuche" - wo früher Pilgerer und Fuhrleute lagerten - hinüber zum Lahntal.

Kurz vor Erreichen der "Bettelmannsbuche" durchwandern wir ein außergewöhnliches landschaftliches Highligt, welches 2016 sogar in die Liste der Bodendenkmäler eingetragen wurde. 'Es handelt sich um eine Passage durch einen sogenannten Hohlweg, wahrscheinlich ein Teil eines historischen mittelalterliches Handelsweges zwischen Feudingen und dem Siegerland. Zwischen dem 17 - 19 Jhd. wurde auf diesem Weg Siegerländer Eisenerz zu den Schmelzöfen in Feudingen transportiert und und auf den Rückwegen Holzkohle aus den Wittgensteiner Wäldern zu Holzöfen und Hammerschieden im Siegerland aufgeladen. Ein Pferd zog dabei einen einachsigen Karren, was dazu führte, dass Gleise entstanden, die sich über die Jahre immer tiefer in den Boden gruben. Zusätzlich lies Wasser, welches über die Rinnen abfloß den Weg immer weiter aushöhlen. Immer tiefer gruben sich die Gleise ein, bis die Felgen der Karren links und rechts an den Seiten des Hohlwegs anstießen und nicht mehr weiter kamen, so dass im Laufe der Jahre immer wieder neue Wege befahren werden mussten.

Später laufen wir dann am Hang der jungen Lahn weiter Richtung Volkholz. Im Dernbach öffnet sich der Wald und gibt nicht nur weite Blicke in das natürliche Lahntal frei, welche es auf einer langen Sitzbank zu genießen gilt. Hier passieren wir auch großes Wisentgehege und obwohl Bäume und Büsche den Tieren reichlich Unterschlupf bieten, kann man sie oftmals entdecken und bestaunen. Der Wisent ist eine Rinderart und die größte und schwerste Landsäugetier Europas!

Hier sind wir schon fast am Ende der abwechslungsreichen Wanderung angelangt. Ein kurzer Weg durch Feudingen bringt uns zurück zum Wanderportal und unserem Ausgangspunkt.

Wanderrast am Weidelbacher Weiher (Paavo Blåfield)
Wanderrast am Weidelbacher Weiher © Paavo Blåfield Lahntal Tourismus Verband e.V.
Wandern auf der Rothaarsteig-Spur Ilsetalpfad (Klaus-Peter Kappest)
Wandern auf der Rothaarsteig-Spur Ilsetalpfad © Klaus-Peter Kappest Rothaarsteigverein e.V.
Wandern auf der Rothaarsteig-Spur Ilsetalpfad (Klaus-Peter Kappest)
Wandern auf der Rothaarsteig-Spur Ilsetalpfad © Klaus-Peter Kappest Rothaarsteigverein e.V.

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V.

Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V.

Autor: Petra Markus