(Christian Francken)
© Christian Francken Lahntal Tourismus e. V.

Kelten-Römer-Pfad

Wer die Geschichte der Kelten und Römer hautnah erleben möchte, befindet sich auf dem Kelten-Römer-Pfad auf dem richtigen Weg. Der zertifizierte Wanderpfad am Lahnwanderweg verbindet zwei der archäologisch bedeutsamsten keltischen und römischen Siedlungsstätten der Region.

Strecken-Info:

Schwierigkeit
mittel
Strecke
31,0 km
Dauer
11:45 h
Aufstieg
601 m
Abstieg
614 m
aussichtsreich Etappentour geologische Highlights kulturell / historisch Streckentour Geheimtipp

Das erwartet Sie:

Der Kelten-Römer-Pfad im Gleiberger Land erzählt die Geschichte einer interessanten Landschaft. Schon die Kelten und Römer schätzten diese zentrale Lage mitten in Europa. Anschauliche Römer- und Keltengeschichte und dazu die landschaftsprägenden Burgen Vetzberg und Gleiberg , der Blick vom Aussichtsturm auf dem Dünsberg (500 m) und das Mathematikum in Gießen garantieren eine Hitparade der Highlights.  Die zentrale Lage und die zahlreichen kulturhistorischen Stätten sind nicht nur für ein Wanderwochenende ideal.

Insider-Tipp

Am Dünsberg auf jeden Fall den Turm besteigen! Am Samstag und Sonntag hat das Informationszentrum am Keltentor geöffnet.
Öffnungszeiten:  

Hier geht's los:

Start
Waldgirmes
Ziel
Gießen Bahnhof Parkhaus Westseite

Höhenprofil

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Wegbeschreibung

Etappe 1: Waldgirmes - Rodheim-Bieber (9,5 km)

Wo Römer und Germanen vor 2.000 Jahren ganz friedlich miteinander lebten, liegt der Start der Route am Römerforum. Von der Bushaltestelle (S) geht es zum Forum (1), ab hier ist der Weg durchgängig mit dem Kelten-Römer-Pfad-Logo gekennzeichnet. Der Wanderweg an einem Tretbecken und entlang eines Waldlehrpfades mit zahlreichen Informationstafeln bergwärts bis zur Schutzhütte beim Frauenkreuz (2) . Am Wegweiser Hochbehälter (3) geht es auf dem Lahnwanderweg zum Etappenziel nach Rodheim-Bieber (nicht im Höhenprofil).

Etappe 2: Rodheim-Bieber - Fellingshausen (14,2 km)

Zum Hochbehälter (3) zurück. Das nächste geschichtsträchtige Ziel ist der Dünsberg. Vorbei an schönen Seen wird die Obermühle erreicht. Der Dünsberg ist mit seinen fast 500 Metern der höchste Berg der Region. Oben belohnen Rastbänke und ein kühles Getränk für die Anstrengung. Der Dünsberg (4) ist als eines der Zentren keltischer Siedlung-stätigkeit (2./1. Jh. v. Chr.) auch Kulturdenkmal – drei noch gut erhaltene Ringwälle streift man beim Abstieg. Am Fuße des Berges dann ein weiteres Highlight: ein rekonstruiertes Keltengehöft mit Keltentor (5) . Zum Etappenziel Fellingshausen geht es bequem durch den Wald.

Etappe 3: Fellingshausen - Gießen (14,1)

Der Weg von Fellingshausen (6) , vorbei an der Toteneiche, durch herrlichen Mischwald. Die Burgruine Vetzberg kommt in Sicht. Eine Burg ist noch nicht genug, über freies Feld geht es weiter Richtung Burg Gleiberg (7) . Beide Burgruinen muss man besuchen und natürlich auch die Aussicht genießen. Südl. von Krofdorf der Zuwege- Markierung Richtung Gießen folgen. Ein letzter Blick ins Gießener Land vom Bismarckturm (8) und bald ist der Bahnhof Gießen (E) erreicht.

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Lahntal Tourismus Verband e. V.

Autor: Christian Liebetruth