(Christian Francken)
© Christian Francken Lahntal Tourismus e. V.

Bergmannsroute (Lahn-Facette)

Das Lahn-Dill-Gebiet war lange Zeit durch den Bergbau geprägt. Es war eines der wichtigsten Erzreviere. Mit Schließung der Grube Fortuna am 4. März 1983 endete die mehr als 2.000-jährige Geschichte des   Eisenerzbergbaus in Hessen.

Strecken-Info:

Schwierigkeit
mittel
Strecke
26,4 km
Dauer
10:30 h
Aufstieg
486 m
Abstieg
431 m
aussichtsreich Etappentour geologische Highlights kulturell / historisch Streckentour botanische Highlights

Das erwartet Sie:

Die Lahn-Dill-Region war lange Zeit vom Bergbau geprägt. Es war ein lukratives Erzrevier. Mit Schließung der Grube Fortuna am 4. März 1983 endete auch die mehr als 2.000-jährige Geschichte des Eisenerzbergbaus in Hessen. Heute kann man auf den Spuren der Bergleute genussvoll wandern. Tipp: Die originelle Führung in der Grube Fortuna sollte niemand auslassen. Die Bergmannsroute lässt sich mit der Etappe 11 des Lahnwanderweges zu einer sportlichen Wochenendtour verbinden. Glück auf!  

Insider-Tipp

Früh am Morgen starten, damit zur Besichtigung der Grube Fortuna genügend Zeit bleibt!Da nur 21 Personen gleichzeitig in die Grube einfahren  können, unbedingt vorher anmelden
06443-82460 oder info@grube-fortuna.de

Rückweg über Lahnwanderwegs, flussaufwärts von Braunfels nach Wetzlar

 

Hier geht's los:

Start
Wetzlar Bahnhof
Ziel
Braunfels

Höhenprofil

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Wegbeschreibung

Etappe 1: Wetzlar nach Leun (21 km)

Vom Bahnhof (S) Richtung Zentrum (Zuweg Lahnwanderweg). „Am Eisenmarkt“ rechts in die Lahnstraße, hier taucht die erste Bergmannsrouten-Markierung auf. Wunderschön, am Lahnufer entlang, geht es aus Wetzlar hinaus. Am Ufer der Lahn (1) begleitet vom Plätschern des Wassers geht es später nach Dalheim. Anschließend auf der Höhe öffnen sich immer wieder Blicke in das Lahntal und hinüber zum Schloss Braunfels. In Altenberg bietet sich der (2) Abstecher zum ehemaligen Kloster (hl. Elisabeth!) an. Durch weite Flur und herrlichen Mischwald führt die Bergmannsroute zur „Grube Fortuna“ (3) , dem nächsten Höhepunkt dieser Etappe. Hinter dem Zechenhaus beginnt der interessante Bergbaulehrpfad. Anschließend reihen sich illustre Rastplätze wie die Perlen einer Kette aneinander. Wo soll man nun Pausieren, am Rastplatz „Karls-Ruhe“ an der Schäferburg (4) oder bei „Walter`s Hütte“? Die letzten Kilometer führen schließlich zum Etappenziel Leun (5) . 

Etappe 2: Leun nach Braunfels (7,4 km)

Durch die Wiesenauen geht es zum Bahnhof Leun-Braunfels (6) . Auch wenn Braunfels schon im Namen des Bahnhofs auftaucht, sind es noch 5 km durch Buchenwald bis zur Stadt auf dem Berg. Auf wunderschönem Pfad am Hecksberg entlang, geht es immer weiter bergwärts. Am Wegweiser „Kastanienallee“ endet die Bergmannsroute. Links dann über Treppen zur Bergkuppe mit Schloss Braunfels und dem malerischen Markplatz (E) . Die Etappe 11 des Lahnwanderwegs führt zurück nach Wetzlar (s.a. Seite 30-31).

 (Christian Francken)
© Christian Francken Lahntal Tourismus e. V.
Lahn-Facetten - Zeichen für die Prädikatswanderwege im Lahntal (Susanne Groos)
Lahn-Facetten - Zeichen für die Prädikatswanderwege im Lahntal © Susanne Groos

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Lahntal Tourismus Verband e. V.

Autor: Joachim Lutz