Rotes Wasser (Armin Feulner)
Rotes Wasser © Armin Feulner Marburg Stadt und Land Tourismus

Rotes Wasser Tour

Waldliebhaber kommen mitten im geheimnisvollen Burgwald voll auf ihre Kosten: Urige Laub- und Nadebäume, naturräumliche Besonderheiten, sagenumwobene Gedenksteine und idyllische Rastplätze prägen diese Tour.

Strecken-Info:

Schwierigkeit
leicht
Strecke
15,9 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
220 m
Abstieg
228 m
geologische Highlights kulturell / historisch faunistische Highlights botanische Highlights

Insider-Tipp

Bei  einer Rast am Drusenborn, einem altgermanischen-keltischen Quellenheiligtum und einem der ergiebigsten Tümpelquellen des Burgwaldes, kann der Wanderer sich mit seinem Wasser erfrischen. Ihm wird eine heilende infektionshemmende Wirkung nachgesagt.

In Bracht, 100m vom Wanderportal "Rotes Wasser Tour" entfernt, hat ein Restaurant mit Biergarten eröffnet - das "Restaurant am Roten Wasser". Es ist unter Tel: 06427/9312855 zu erreichen.

Hier geht's los:

Start
Kirchplatz in 35282 Bracht
Ziel
Kirchplatz in 35282 Bracht

Höhenprofil

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Wegbeschreibung

Es empfiehlt sich eine Wanderung im Uhrzeigersinn. Die Wegemarkierung ist auf den Galeriebildern zu sehen. Wir beginnen unsere Wanderung auf dem Kirchplatz. Oberhalb des letzten Hofes im Ort laufen wir zwischen Feldern hindurch in Richtung Westen und passieren, bevor wir in den südlichen Teil des Burgwaldes eintreten, den einstigen Ort Marbach. Wir folgen unserem Weg in Richtung Westen, bis wir das Naturschutzgebiet Langer Grund erreichen, wo wir nach rechts abbiegen. Am Ende eines weiten Linksbogens gelangen wir zunächst zum „Badeteich der Elfen und Nixen“, dem Großen Badenstein, und überqueren schließlich die Herrenbrücke sie ist Teil des historischen Herrenweges, der früher eine Verbindungsstraße zwischen den Jagdschlössern Wolkersdorf und Bracht darstellte. Der Fluss „Rotes Wasser“, den wir an dieser Stelle kreuzen und dessen Verlauf wir nun folgen werden bis zum Ausgangs- bzw. Endpunkt der Wanderung, verdankt seinen Namen den ausgewaschenen Huminsäuren des anmoorigen Talgrundes. Das Gebiet der Moore und Sümpfe des angrenzenden Naturschutzgebietes Franzosenwiesen/Rotes Wasser wurde früher als Grünland genutzt. Heute dient es als Heimat vieler seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Wir folgen nun also dem Verlauf des "Roten Wassers", kommen vorbei am „Rennplätzchen“, einer Kreuzung zweier historischer Handelsverbindungen, überqueren die Landstraße und können uns schließlich an der Tümpelquelle Drusenborn erfrischen. Auf dem Endstück unserer Wanderung können wir noch einmal auf historischen Pfaden wandeln und uns vorstellen, wie die Menschen einst in den heutigen Ortswüstungen Altenbracht und Oberndorf gelebt haben. Schließlich geht es noch einige hundert Meter im Flusstal entlang, bis wir wieder das Örtchen Bracht erreicht haben.

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Lahntal Tourismus Verband e. V.

Autor: Armin Feulner