()

Ohmradweg 2. Etappe: Homberg (Ohm) – Marburg

Die Fortsetzung von der Spitze des Vulkans im Tal der Ohm bis zur Mündung in die Lahn

Strecken-Info:

Schwierigkeit
leicht
Strecke
33,7 km
Dauer
3:45 h
Aufstieg
77 m
Abstieg
170 m
Etappentour geologische Highlights kulturell / historisch Streckentour

Insider-Tipp

Sensationell ist der Blick von Amöneburg! Beeindruckend auch die Altstadt von Marburg. 

Sehenswürdigkeiten: Schweinsberg mit Burg Schweinsberg (13. Jh.); Brücker Mühle von 1248; Amöneburg, Altstadt Kirchhain, Landgrafenschloss Marburg, Grabkirche der hl. Elisabeth

Hier geht's los:

Start
Ortsmitte Homberg (Ohm)
Ziel
Marburg

Höhenprofil

Jetzt Tourenplaner-App downloaden

Wegbeschreibung

Aus (S) Homberg (Ohm) rollt man zunächst bergab in Richtung Pletschmühle. Dabei trifft man den R6 (1), der das Zentrum südlich umfährt. Der Weg im Tal hat zu Anfang ein paar kleine Wellen, dann geht es gemütlich auf asphaltierter Trasse durch Felder und Wiesen nach Schweinsberg (2). Von Weitem gibt die kleine Burg bereits die Richtung an. Sie ist in Privatbesitz, das Zentrum des Ortes mit schönen Fachwerkhäusern lohnt dennoch einen Abstecher. Der R6 führt weiter nach Rüdigheim. Der Basaltkegel mit der Bergstadt Amöneburg kommt als beherrschende Landmarke immer eindrucksvoller ins Bild. Der Radweg umgeht die Stadt zwar in der Ebene, den Abstecher zur Brücke über die Ohm (historischer Übergang aus dem späten Mittelalter), mit der „Brücker Mühle“ (seit 1248, Einkehr, Gedenksäule zur Erinnerung an das Ende des Siebenjährigen Krieges in Hessen) und hinauf zur Stadt (Entlang der alten Ringmauer tolle Ausblicke auf das Umland) ist wirklich zu empfehlen. Der R6 schlängelt sich mit mehreren Richtungsänderungen durch die Flussauen der Ohm zum Ortsrand Kirchhain. Vorher trifft, von rechts kommend, der R2 auf den R6. Vom Radweg aus hat man die markante Silhouette der Altstadt (Fachwerkrathaus, Hexenturm, Stadtkirche) gut im Blick. Ein Abstecher zur näheren Erkundung wäre kein großer Umweg. Kurz hinter Kirchhain, am Erlensee (3) (Rastplatz mit Schutzhütte), trennen sich die Radwege. Nun gibt bis Cölbe der R2 die Richtung vor. Vorbei an Anzefahr und dem Bahnhof Bürgeln, immer parallel zur Trasse der Bahn und zum Flussverlauf, kommt man nach Cölbe (4). Am Wehr gibt es einen Naturbeobachtungspunkt mit Blick auf die Flussaue und Ohmmündung, hier fährt man in einem Bogen zur Straße (ab Ortseingang mit Markierung Lahntal-Radweg) und durch Cölbe hindurch. Der Ort begrüßt seine Gäste als Mittelpunkt der Europäischen Union, na also. Am Ortsende, hinter der Lahnbrücke (5), links durch das Industriegebiet von Wehrda. Etwas später wird die Umgebung wieder angenehmer. An einem Sportplatz vorbei, durch Kleingartenanlagen und Stadtpark, fährt man in südlicher Richtung direkt auf den Bahnhof Marburg zu. Hier kann man die Tour beenden oder an der Lahn weiter bis Gießen radeln. Natürlich nicht ohne zunächst das historische Zentrum von Marburg (6) gesehen zu haben.

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Wandermagazin

Wandermagazin

Autor: