Stadtarchiv, © Stadt Lahnstein

Stadtarchiv der Stadt Lahnstein

Lahnstein

Geschichte des Stadtarchivs In Niederlahnstein wurden die Akten des Archivs ehemals vom Hauptamt mitbetreut. 1894 von (Dr.) Fritz Michel geordnet, wurden sie weiterhin in Schränken aufbewahrt. Im 2. Weltkrieg wurden sie auf die Festung Ehrenbreitstein ausgelagert. Nach der Rückkehr wurden die Akten in den 1950er Jahren geordnet und in einem Verzeichnis (1958) festgehalten. Eine hauptamtliche Betreuung fand nicht statt. Mitte der 1960er Jahre wurde das "Archiv" in die alte Schule Johannesstraße deponiert, ehrenamtlich betreut durch Wilhelm Steil. In Oberlahnstein wurde 1914 ein Stadtarchiv im Museumsbau des Altertumsvereins eingerichtet. Die Archivalien und Museumsbestände wurden im 2. Weltkrieg ebenfalls auf die Festung Ehrenbreitstein ausgelagert. Nach ihrer Rückkehr wurden die Bestände in Räumen des Museumsbaus und des Neuen Rathauses untergebracht, ehe sie in den Jahren 1965, 1973 und 1975 ins Alte Rathaus umzogen. Für Oberlahnstein existieren Findbücher über die Urkunden (1957), Amtsbücher und Akten (1958) sowie ein Verzeichnis der Museumsbibliothek (1960), angefertigt von Archivaren des Landeshauptarchivs Koblenz. Anfang der 1960er Jahre leitete Hans Friedrich Karb das Stadtarchiv ehrenamtlich. Ab 1971 übernahm Willi Eisenbarth die Betreuung des Stadtarchivs, zunächst neben seiner Tätigkeit beim Bauhof, ab 1975 hauptamtlich. Unter ihm wurden die Bestände aus Nieder- und Oberlahnstein im Alten Rathaus zusammengeführt. Willi Eisenbarth legte eine große Sammlung an Fachliteratur, grauer Literatur (z. B. Vereinsfestschriften, Prospekte u. ä.), Zeitungen und Zeitungsausschnitten sowie Postkarten und Fotos an, die das Leben in Lahnstein und den regionalen Umkreis dokumentieren. Seit 1. Mai 2002 leitet Diplomarchivar Bernd Geil das Stadtarchiv und das Museum der Stadt Lahnstein im Hexenturm. Nach über 50 Jahren im Alten Rathaus hat das Stadtarchiv am 09. Oktober 2015 sein neues Domizil im Souterrain der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Schule am Kaiserplatz bezogen. Während sich die Akten in drei Räumen mit fahrbaren Regalanlagen befinden, stehen dem Benutzer ausreichend Arbeitsplätze, ein Mikrofilmlesegerät und eine umfangreiche Archivbibliothek zur Verfügung. Aufgabenbereich Hauptaufgabe des Stadtarchivs ist die Bewertung, Übernahme, Aufbewahrung und Erschließung des Registraturguts der Stadtverwaltung, das sich vornehmlich in Akten, Plänen und Karten niederschlägt. Daneben bildet das Sammlungsgut das zweite wichtige "Standbein" der Überlieferungsbildung. Hierzu zählen schriftliche Nachlässe Lahnsteiner Persönlichkeiten ebenso wie Plakate, Fotos und die sogenannte graue Literatur (Festschriften, Karnevalshefte, aber auch wissenschaftliche Manuskripte und Schülerfacharbeiten mit Lahnstein-Bezug). Darüber hinaus hat das Stadtarchiv die Aufgabe das Lahnsteiner Zeitgeschehen zu dokumentieren und bei der Aufarbeitung der Stadtgeschichte Hilfestellung zu leisten. Zu diesem Zweck unterhält das Archiv eine Dienstbibliothek. Das Stadtarchiv steht als Auskunfts- und Dokumentationszentrum allen Bürgerinnen und Bürgern in Fragen der Stadtgeschichte zur Verfügung.

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