Schloss Stolzenfels, © Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH / Dominik Ketz

Schloss Stolzenfels

Koblenz

Die Wissenschaft vermutet, dass der Trierer Erzbischof Arnold II. Burg Stolzenfels vor 1248 vor allen Dingen deswegen errichten ließ, weil der Mainzer Erzbischof 1232 Burg Lahneck hatte bauen lassen: So standen sich die beiden Erzbistümer an der Lahnmündung gleichmäßig abgesichert gegenüber. Stolzenfels jedoch ereilte das Schicksal vieler Burgen, der Pfälzische Erbfolgekrieg legte sie in Schutt und Asche. Es ist dem preußischen Kronprinzen und späteren König Friedrich Wilhelm IV. zu verdanken, dass die ehemalige Höhenburg heute als wichtigstes Bauwerk der Preußischen Rheinromantik zu besichtigen ist. Der Kronprinz erhielt die Burgruine 1823 als Geschenk der Stadt Koblenz – und ließ sie durch zwei der bedeutendsten deutschen Architekten dieser Zeit, Karl Friedrich Schinkel und seinen Schüler und Nachfolger August Stüler, zu einem stolzen Residenzbau mit königlichem Raumprogramm ausbauen. Schloss Stolzenfels diente dem königlichen Ehepaar einige Male als Sommersitz. Besucher spazieren heute durch den vom preußischen Gartendirektor Peter Joseph Lenné entworfenen Landschaftspark hinauf zum Schloss.

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