Radweg Montabäurer Acht, © Tourist-Information Montabaur

Montabäurer Acht - Radrundweg

Montabaur

Lust auf eine Genießertour durch die reizvollen Landschaften um Montabaur? Dorthin – wo kleine Bächlein munter dahingurgeln und urige Dörfer seit Jahrhunderten im Einklang mit der Natur leben. Montabaur – Weithin sichtbar liegen dort auf engem Raum die Repräsentanten der beiden Kräftepunkte zusammen. Zum einen präsentiert sich der Großer Markt als Zentrum der bürgerlichen Stadt mit dem profanen Neugotischen Rathaus und dem dominierenden Barocken Schloss – dem Wahrzeichen der Stadt. Zum anderen zeigt sich die prächtige Stadtkirche St. Peter in Ketten, deren beiden Glockentürme den geistlichen Mittelpunkt der Stadt verkörpern. Wer hier sofort kräftig in die Pedale tritt, der hat etwas versäumt. Denn Montabaur schaut man sich in Ruhe an. Schlendert durch die Gassen, lässt sich in einem der heimeligen Lokale nieder, genießt den Blick auf viele historische Fachwerkbauten. Dann, erst dann sollte man die Tour beginnen und die startet direkt am wunderbaren alten Rathaus. Die Radwegeschilder weisen nach Wirzenborn. Der Schatten spendende Waldweg, den wir dorthin beradeln, ist ein Genuss und macht Lust auf das, was uns heute noch erwartet. Dort wo das Tal enger wird, die dicht bewaldeten Hänge steil aufragen liegt die kleine Gemeinde Wirzenborn malerisch eingebettet im Gelbachtal. Rechter Hand blickt uns die Wallfahrtskirche entgegen, die bereits 1498 erbaut wurde und als Anziehungspunkt weithin Beliebtheit erfährt. Betreten wir das Gotteshaus, können wir das Wirzenborner Gnadenbild bestaunen, eine Madonna mit dem Jesuskind auf dem Arm, deren Ursprung auf das Ende des 14. Jh. datiert wird. Für eine gemütliche Rast hingegen empfiehlt sich das Dorflokal „Wirzenborner Liss“ mit dem angrenzenden Motorradmuseum, dessen Ausstellung sieben Jahrzehnte motorisierte Zweiradtechnik dokumentiert. Wenige Pedalumdrehungen später finden wir uns wieder mitten im Wald, dessen romantische Wege uns sicher weiter durch das Gelbachtal geleiten. Reckenthal ist der nächste Etappenort, den wir uns durch einen längeren Anstieg in die Ortsmitte erradeln. Kürzlich entstand hier am Ortsrand die „Kunstmeile“ mit bestaunenswerten Skulpturen aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Diese weisen uns verschmitzt die Richtung auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg zurück nach Wirzenborn. Ein kurzes Stück befahren wir den Weg wie bei der Hinfahrt, um nach links die Marauer Mühle anzusteuern. Wobei wir die hübsche Holzbrücke überqueren. Ein beherzter Schwenk nach links, dann rechts herum schon sausen wir Holler entgegen, das wir wenig später am Zwiebelturm der Dorfkirche erkennen. Niederelbert heißt das nächste Ziel, wo ein Abstecher zum Biothoplehrpfad lockt. Gegenüber der Kirche St. Josef zweigen wir ab und halten auf Montabaur zu. Der Stadt, die auf eine bewegte über 1000-jährige Geschichte zurückblickt und wie geschaffen ist als Ausgangspunkt für Erkundungstouren im Unterwesterwald. Strecke 18,9 km Dauer 1:45h
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