Löwenbrunnen, © Dominik Ketz

Löwenbrunnen

Hachenburg

Die historisch nachweisbaren Anfänge des Brunnens auf dem Markt reichen bis vor das Jahr 1439 zurück. Es handelt sich nicht um einen Tiefbrunnen, sondern um eine Zisterne, d.h. einen großen Behälter, in dem das über eine Wasserleitung in die Stadt gelangte Wasser gesammelt wurde. Bereits im Mittelalter wurde die Wasserversorgung Hachenburgs durch eine Wasserleitung sichergestellt, die in der Gemarkung Ziegelhütte ihren Anfang genommen hat. Das dort gewonnene Quellwasser erreichte mittels eines Kanals, der später durch ein Röhrenleitung ersetzt wurde, die Stadt. Die jetzige barocke Brunneneinfassung datiert in das 18. Jahrhundert. Ursprünglich befand sich auf dem Brunnenstock ein Pinienzapfen, den 1888 Alexander Graf von Hachenburg durch das saynische Wappentier, den „Goldenen Löwen“, ersetzten ließ. Analog zu den Wappendarstellungen und dem Siegelbild zeichnet sich der Saynische Löwe seit dem Mittelalter durch zwei Schweife aus, die jedoch nicht für „Sayn“ und „Wittgenstein“ stehen, da die im Rothaargebirge gelegene Grafschaft Wittgenstein erst gegen Ende des 14. Jahrhunderts auf dem Erbweg an die Grafen von Sayn gelangte. Im Zuge der letzten umfassenden Sanierung des Brunnens wurde auch der das Hachenburger Stadtwappen haltende Löwe farblich neu gefasst. Statt der bislang roten Zunge erhielt der Löwe – analog den heraldisch festgelegten Farben des saynischen Wappens (goldener Löwe auf rotem Grund mit blauer Zuge und blauen Krallen) – eine blaue Zunge.

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