Konrad-Adenauer-Gedenktafel, © Dr. Jens Friedhoff

Konrad-Adenauer-Gedenkstätte

Nister

Zu den geschichtsträchtigen Orten in der Umgebung Hachenburgs zählt die 1234 urkundlich erstmals urkundlich erwähnte Nistermühle südlich der Stadt. Im September 1944 versteckte die Familie Roedig dort Konrad Adenauer, den späteren Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland vor der Geheimen Staatspolizei (Gestapo). Joseph Roedig, der mit der Familie Adenauer befreundet war, gehörte, wie Konrad Adenauer, der Zentrumspartei an. Unter dem Decknamen Dr. Weber hielt sich Adenauer in der Nistermühle bis zu seiner Entdeckung bzw. Verhaftung durch die Gestapo am 25. September 1944 auf. Am 18. Januar 1976 wurde im Rahmen eines Text der Gedenktafel 1. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland - 1. Bundesvorsitzender der Christlich Dekomratischen Union Deutschlands – verbarg sich 1944 vor der Geheimen Staatspolizei des Hitlerregimes in dieser „Nistermühle“. Adenauer wurde als aktiver Gegner des Nazisystems politisch verfolgt. Als die GESTAPO dieses Versteck herausfand, umstellte sie nachts die Nistermühle. Adenauer wurde in das Gefängnis Brauweiler bei Köln abgeführt. Diese Gedenktafel wurde zum 100ten Geburtstag des grossen Staatsmannes am 5.1.1976 errichtet von der CDU Westerwald Literatur: Bruno M. Struif/Rebekka Victor: 777 Jahre Nistermühle 1234-2011 (Bd. 3 der GWH-Publikationen), Hachenburg 2011, S. 89-107. Regina Klinkhammer: Konrad Adenauer in der Nistermühle, in: Stefan Grathoff: Geschichte der Stadt Hachenburg, Hachenburg 2011, S. 118-122.

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