Radeln auf der Buchfinkentour, © Tourist-Information Montabaur

Die Buchfinkentour (Radrundweg)

Montabaur

Lernen Sie den Unterwesterwald von seiner schönsten Seite kennen bei einer Radtour vom Gelbachtal ins Buchfinkenland. Heimelige Dörfer wie auf einer Perlenschnur aufgereiht warten mit unzähligen landschaftlichen Reizen darauf erkundet zu werden. Malerisch im Grünen gelegen, dort wo der Eisenbach munter dahingurgelt und dem Tal seinen Namen gibt, liegt die Studentenmühle zu Füssen des hoch aufragenden Bornkasten. Das schmucke Landhotel erhielt den Namen durch eine Schar Studierender, die hier regelmäßig von Herzog Adolf von Nassau verköstigt wurden. Dort besteigen wir erwartungsvoll die Räder und folgen der Beschilderung über Kleinholbach nach Girod, wo wir durch Felder, Wald und Wiesenlandschaften auf Nentershausen zusteuern. Weithin sichtbar kündigen sich die Türme der Kirche St. Laurenzius an, bevor wir nach Nomborn radeln. Die Gemeinde der „vielen Brunnen“ liegt entzückend eingebettet im Naturpark Nassau und zählt zu den schönsten Dörfern im Westerwald. Über die Grenzen hinaus bekannt ist die Kirche St. Kilian aus den 15. Jh. mit spätgotischer Traubenmadonna. Betritt man den Vorplatz finden sich uralte Linden, die das bemerkenswerte Dorfbild mit seinen herausgeputzten Fachwerkhäusern abrunden. Durch den Wald geht’s hinab ins ländlich entspannte Gelbachtal – hier ticken die Uhren noch anders – das merkt man sofort. Auf der Höhe von Bladernheim rollen wir an Sespenroth vorbei. Wo einzig eine Gedenktafel an die Gemeinde erinnert, die 1853 in die USA auswanderte. Die alte Steinbrücke in Ettersdorf weist uns sicher den Weg durch die Wiesen nach Giershausen. Von dort pedalieren wir bis nach Kirchähr, eine kleine Stärkung im Café bietet sich an, bevor wir uns ins Buchfinkenland aufmachen. Idyllische Waldwege und weite, sanft geschwungene Hügelketten bringen uns nach Gackenbach mit seinem bekannten Wild- und Freizeitpark. Gemeinsam mit der Gemeinde Hübingen und dem reich an Fachwerkbauten gesegneten Horbach bilden sie die Klammer des Buchfinkenlandes. Dessen Namensgebung geht auf die waldreiche Region zurück, die einen besonders hohen Bestand an Singvögeln, insbesondere Buchfinken, aufweist. Daubach erreichen wir bei einer Berg- und Talfahrt, wo das gemütliche „Dorfcafé“ mit hausgebackenem Kuchen zur Rast animiert. Gestärkt halten wir uns auf der ruhigen Landstraße nach Stahlhofen. Entlang der hübschen Dorfkirche fahren wir in den Wald und sausen lange bergab nach Wirzenborn. Rechter Hand liegt Reckenthal, wo jüngst verschiedene Künstler aus mächtigen Baumstämmen Skulpturen schufen, die jetzt den Weg ins Tal säumen. Gegenüber der Straße durchs Gelbachtal liegt die Gemeinde Wirzenborn, deren bekannte Wallfahrtskirche 1498 erbaut wurde und eine Madonna beherbergt, deren Datierung ins 14. Jh. zurückreicht. Großen Zuspruchs erfreut sich das Motorradmuseum neben der gemütlichen Gaststätte „Wirzenborner Liss“, dessen Ausstellung von alten Motorrädern nicht nur Herzen von motorisierten Zweiradliebhabern entzückt. Durch den Ort radeln wir in den Wald hinein, folgen dem herrlichen Weg bis zur „Bildches Eich“, einer kleinen Wallfahrtskapelle mitten im Wald. Wenige Pedalumdrehungen trennen uns noch vom Startort, der Studentenmühle, die wir mühelos über Großholbach erreichen. Strecke 53,2 km Dauer 4:35h
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