Barockkirche Daaden, © VG.D.

Barockkirche Daaden

Daaden

Die Geschichte hat im Daadener Land eine Reihe sehenswerter steinerner Zeugen hinterlassen. Unter Ihnen nimmt die 1722/24 erbaute Barockkirche in Daaden eine überragende Stellung ein. Sie ist als einschiffige, weiträumige Anlage in Kreuzform mit Emporen konzipiert. Den trotzigen Turm schmückt als Wahrzeichen der "Hahnengel". Die Kirche wird in ihrer Raumgestaltung zu den besten Schöpfungen des Barock im hiesigen Raum gezählt. Die evangelische Kirche in Daaden prägt das Ortsbild und ist ein markantes Wahrzeichen für das gesamte Daadener Land. Die Vorgängerkirche wurde bereits 1136 errichtet. Der Neubau erfolgte von 1722 bis 1724 nach Plänen des Architekten Julius Ludwig Rothweil. Von der alten Kirche wurde dabei nur der romanische Westturm beibehalten, aufgestockt und mit einer doppelten Zwiebelhaube versehen. Über kreuzförmigem Grundriss erhebt sich das stützenlose Kirchenschiff. Das noch im Original erhaltene Gestühl bietet auf drei Emporen Platz für bis zu 2.000 Menschen. Ebenfalls aus der Entstehungszeit im 18. Jahrhundert stammt der Kanzelaltar mit dem darüber aufsteigenden Orgelprospekt in spätbarocken Stilformen. Die alten Glocken sollen beim Totengeläut für Kaiser Wilhelm I. zersprungen sein, aus der Bronze wurden später die Gedenktafeln im Turmeingang gegossen. Besichtigungen sind auf Anfrage möglich.

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