Burg Lahneck Lahnstein, © Friedrich Gier

Burg Lahneck

Lahnstein

Die Burg Lahneck, im Jahr 1232 von Kurfürst Siegfried III. von Eppstein errichtet, stellt bundesweit einen der frühesten Bauten mit gotischen Zügen dar. Um die nördlichste Burg des Erzbistums Mainz ranken sich abenteuerliche Sagen, wie etwa die der zwölf letzten Tempelritter, die hier angeblich einen Zufluchtsort fanden und sich schworen, die Burg nicht mehr lebend zu verlassen. Tragisch auch die Legende des schottischen Mädchens Idilia Dubb, die im Jahr 1851 auf einem der Burgtürme wegen einer eingestürzten Holztreppe verdurstet sein soll. Solcherlei Ungemach droht Besuchern Lahnecks im 21. Jahrhundert selbstverständlich nicht mehr. Die mittelalterlich anmutende Höhenburg bietet heute für Architektur- wie Geschichtsbegeisterte gleichermaßen eine wahre Fundgrube. An diesem strategisch wichtigen Ort an der Lahnmündung - Burg Lahneck diente ehemals der Sicherung der dortigen Silberbergwerke sowie der Grenze zum Erzbistum Trier - lässt sich das Kräftemessen der Großmächte lebendig nachempfinden. Das sich anschließende Burgrestaurant ist vorübergehend geschlossen. Verschiedene Sagen sind mit der Burg verknüpft: Die Tempelritter nutzten sie nach ihrer Ächtung im 12. Jahrhundert als Zufluchtsort. Die letzten zwölf Tempelherren flohen mit dem Schwur in die Burg, dass keiner von ihnen sie lebend wieder verließe - und sollen nach heldenhaftem Kampf gefallen sein. Ebenso bekannt ist die Geschichte des schottischen Fräuleins Idilia Dubb, das im Jahre 1851 mit seiner Familie das Rheintal bereiste und auf dem Turm tragisch den Hungertod gefunden haben soll. Ostermontag und Pfingstmontag geschlossen.

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Öffnungszeiten:

  • 29.03.2019 (12:00:00) - 30.06.2019 (15:00:00)
  • 01.07.2019 (11:00:00) - 29.09.2019 (16:00:00)
  • 30.09.2019 (12:00:00) - 03.11.2019 (15:00:00)

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