Schönburg_2, © Friedrich Gier

Schönburg

Oberwesel

Eine spannende Vergangenheit besitzt die Schönburg. Auf einer bewaldeten Anhöhe gelegen fand sie 1149 erstmals urkundliche Erwähnung. Die im 12. Jahrhundert begonnene Burg wurde im 13. Jahrhundert zur Ganerbenburg mit insgesamt drei Bergfrieden erweitert.  Das Geschlecht derer zu Schönburg baute sie zu einer großzügigen Wohnburg aus. 1689 zerstörten die Truppen Ludwigs XIV. die herrschaftliche Wohnstätte. 1796 verstarb der letzte Schönburger. Die Ruine fiel an Kurtrier zurück. Es folgten einige Besitzerwechsel, bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts der deutschamerikanische Bankier T. J. Oakley Rhinelander aus New York die Ruine kaufte und restaurieren ließ. Im Jahre 1885 bereiste der Deutschamerikaner Rhinelander das Rheintal. Auf der Suche nach wahrer Romantik fand er Gefallen an der Ruine und entschloss sich, die Burg nach alten Plänen wieder aufzubauen. Seit 1950 ist die Schönburg im Besitz der Stadt Oberwesel. Untergebracht sind hier eine internationale Jugendherberge und das „Burghotel“ mit dem „Restaurant auf Schönburg“. Der Gast nächtigt hier im stilvollen Ambiente des Barbarrossa-, Prinzessinnen- und Kapellenzimmers. Feinstes aus Küche und Weinkeller wird in ritterlichen Räumen und mittelalterlicher Tracht serviert. Über die Geschichte der Burg informiert das Turmmuseum.

Schnell informiert:

Öffnungszeiten:

    Turmmuseum: geöffnet zu den Hotelöffnungszeiten von 10 - 18 Uhr Montags Ruhetag Restaurant und Hotel

    Adresse

    Da haben wir's: