Burgruine Junkernschloss

Driedorf

Heute im Ort gelegen, war das Junkernschloss eigentlich eine vor den Toren der Stadtbefestigung Driedorfs in den Rehbachauen gelegene Wasserburg. Der heute sichtbare Grundriss wurde aus erhaltenen Resten rekonstruiert. Bestehende Bauteile wurden gesichert und teilweise aufgemauert um das Gesamtbild der Anlage zu verdeutlichen. Die Geschichte des Junkernschlosses ist, wie die von Driedorf auch, von vielen Wechseln und sich ändernden Besitzrechten gekennzeichnet. Schon ab 1340 hatten die Mudersbacher verstärkt ihre Besitzungen im Kirchspiel Driedorf durch kleinere Ankäufe und Schenkungen erweitert. Das spätere Junkernschloss wird 1347 von Graf Otto II an die Mudersbacher übergeben. Mit dem Aussterben der Mudersbacher durch den Tod von Daniel von Mudersbach um 1600 gingen deren Besitzungen an die Familie des Grafen von Cronenberg, der sie 1610 wiederum an Georg von Nasssau-Beilstein verkaufte. Ab 1600 gilt das Junkernschloss als unbewohnt. 1780 wird ein Turmbau untergraben und zum Einsturz gebracht um mit dessen Trümmern den Graben zu füllen und eine Wiese anzulegen. 2004 wurde die Umgestaltung des Geländes um die Ruine abgeschlossen. Als besonders gelungen kann die Einbindung einer zu Veranstaltungen nutzbaren Fläche in ein Denkmalgeschütztes Bauwerkes gelten. Kontakt: Heimat- und Geschichtsverein Driedorf e.V.,1. Vorsitzende Elke Simon, Bastianweg 15, 35759 Driedorf-Münchhausen, Tel.: (0049) 2775 1633, E-Mail: simon-marketing@t-online.de

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Öffnungszeiten:

  • 09.07.2018 (00:00:00) - 31.12.2030 (00:00:00)

Adresse
  • Burgruine Junkernschloss · Weilburger Straße · 35759 · Driedorf
  • Telefon (0049) 2775 1633 E-Mail simon-marketing@t-online.de

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